Wo die Jacke endet, beginnt der Look
Fotostopp am Palinkopf, das Handy wandert von Hand zu Hand. Auf dem Bild wirkt die eine Freundin im langen Mantel fast verschluckt, die andere im kurzen Schnitt beinahe größer, als sie ist. Das ist kein Zufall. Eine kurz geschnittene Damen-Skijacke kann die Beine optisch strecken und betont die Taille, ohne dass ein Gürtel nötig ist. Darin liegt ihr eigentlicher Vorteil. Damit dieser Effekt aufgeht, muss die Hose mitspielen. Besonders harmonisch wirkt der Kontrast zu eng geschnittenen Skihosen, weil die voluminöse Jacke oben und die schmale Linie unten einander ausbalancieren. Wer lieber weite Hosen trägt, setzt auf eine schlichtere Jacke, damit das Outfit nicht kopflastig wird. Am schmeichelhaftesten für die Figur ist meist ein Saum, der knapp über der Hüfte endet. Liegt er deutlich höher, wirkt die Jacke schnell wie ein Bolero. Auch die Passform an den Schultern muss stimmen, damit beim Abstoßen nichts zieht.









